Mitteilung

Dokumentation des Textes, der vom 22.12.2017 bis zum 31.03.2018 auf der Startseite platziert war

Im Jahr 2017 hatte ich als Berater wertvolle Begegnungen mit Menschen aus aller Welt. Ich durfte Vieles empfangen und konnte vielleicht auch einige hilfreiche Hinweise geben.

Zu den essentiellen und unverzichtbaren Prämissen meiner Beratungsarbeit zählt seit jeher, dass ich Versprechen, die ich in der Beratung gebe, halte.

Das Jahr 2017 war für mich beruflich neben Positiven leider auch von einer unerhörten und für mich einzigartig negativen Erfahrung geprägt. Ich musste erstmals seit 30 Jahren erleben, dass ich Versprechen, die ich in der Beratung gegeben habe, nicht halten konnte.

Die alleinige Ursache dafür ist, dass durch staatliche Eingriffe im Rahmen einer Aktion eine große Zahl von laufenden Beratungsprozessen, die ich betreut habe, zerstört worden ist. Der Akt fand im Sommer 2017 statt und betrifft sämtliche Beratungen, die ich in Bochum und im Kreis Soest durchgeführt habe. Ich hatte zuletzt ausnahmslos an diesen Standorten beraten. Die Beratungen selbst waren allesamt nach einem Programm des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht und finanziert worden. Dem vom Land NRW konzipierten Beratungsprogramm wurde durch den Akt der Zerstörung zutiefst zuwider gehandelt.

Staatliche Instanzen – zu denen ich staatlich getragene Einrichtungen zähle – zwangen mich nicht nur, die Beratenen im Stich zu lassen und die Beratungsprozesse der Zerstörung anheimzugeben. Auch eine Alternative, die ich aufbaute, um die Beratungen dann doch in der Region mit der Förderung weiterführen zu können, wurde durch staatliche Intervention vereitelt, diesmal direkt aus dem nordrhein-westfälischen Arbeitsministerium heraus.

Mir tut das für die Beratenen unendlich leid. Vor allem möchte ich mich für mein Unvermögen entschuldigen, dass ich den für die Beratungen schädlichen Einflüssen nicht wirkungsvoll entgegentreten konnte.

Ich wünsche den Beratenen und ihren Familien dennoch alles Gute und viel Kraft für die weitere Zukunft!

Ihr Bertram Abel


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