Bertram Abel

Werdegang Bertram Abel
Diplom-Betriebwirt FH

Geboren 1961 in Augsburg.

Studium an der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin.
Zusatzausbildung in Systemischer Organisationsberatung.

Berufliche Aktivitäten

Von 1986 bis 1989 Gründungs- und Aufbauberatung für ökologisch und basisdemokratisch orientierte Betriebe beim Forum Betriebsberatung, Dr. Helmut Riethmüller in Berlin.

Von 1989 bis 1992 Berater in Nordrhein-Westfalen im Bereich Erwerbswirtschaft bei der Gesellschaft zur Information und Beratung örtlicher Beschäftigungsinitiativen und Selbsthilfegruppen mbH (G.I.B.); mit betriebswirtschaftliche Beratung, Erstellung von Kreditstellungnahmen und organisatorische Beratung zur Unterstützung von neuen, unkonventionellen Betrieben und Vereinigungen.

Von 1992 bis 1996 Berater für Existenzgründungen im Land Brandenburg bei der Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg GmbH (LASA).

Von 1999 bis 2000 Aufbau und Leitung eines Existenzgründungsbüros beim Arbeitsamt Berlin Mitte als Projektleiter der JobOfficeBerlin Unternehmensberatungs- und Personalentwicklungsgesellschaft mbH.

Von 2001 bis 2002 Koordination der vom Wirtschaftsministerium NRW getragenen StartART Gründungsinitiative für Kunst und Kulturwirtschaft in NRW und des damit verbundenen StartART Wettbewerbs bei der G.I.B. (inzwischen umbenannt in Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH).

Von 2002 bis 2015 freiberuflicher beratender Betriebswirt mit  Existenzgründungs- und Aufbauberatung mit Seminaren und Gruppenberatung für Gründungsinteressierte und Kleinbetriebe vorwiegend im Ruhrgebiet.

Von 2005 bis 2012 Beteiligung an Konzeption und Umsetzung des Programms Kulturcoaching, gefördert vom Wirtschaftsministerium Hessen mit Seminar- und Coachingtätigkeit im Bereich Kunst und Kreativwirtschaft.

Von 2012 bis 2017 Beratung zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse, zunächst im Auftrag des Netzwerk Integration durch Qualifikation (IQ) NRW sowie ab 2016 als akkreditierter Berater im Programm Beratung zur beruflichen Entwicklung (BBE) des Arbeitsministeriums NRW.

Von 2013 bis 2017 Durchführung von Fortbildungen und Coachings für Beraterinnen und Berater sowie Multiplikatorenschulungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter u. a. von Jobcentern, Volkshochschulen und Migrationsberatungsstellen im Auftrag des Landes NRW.

Von 2016 bis 2017 Durchführung von Beratungen im Auftrag der  Wirtschaftsförderung Bochum Wifö GmbH, des Kreises Soest sowie der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland e.V.

Seit 2017 Führen eines Rechtsstreits mit dem Land Nordrhein-Westfalen mit Forderung auf Schadensersatz im Zusammenhang mit einer Nicht-Bestätigung als ein für das von der EU geförderte Landesprogramm „Beratung zur beruflichen Bildung“ akkreditierter Berater. 

2018 Erstellung eines Unternehmenskonzeptes im Bereich Personalvermittlung für Personen mit Migrationshintergrund.

Außerberufliche Aktivitäten

Von 1996 bis 1998 Tätigkeit als bildender Künstler mit dem Langzeit-Kunstprojekt Bankprojekt Bertram Abel zur Neufassung von Begriffen, Strukturen der Wirtschaft und des Bankwesens mit der Realisierung eines arbeitsplatzbezogenen skripturalen Aufzeichnungssystems. Teilnahme an den Ausstellungen „Un-frieden. Sabotage von Wirklichkeiten“ 1996 im Hamburger Kunstverein (kuratiert von Inke Arns und Ute Vorkoeper) und an „Ceterum Censeo“ 1998 im Berliner Marstall (kuratiert von Ursula Cyriax und Thomas Wulffen). 1998 Auszeichnung mit dem 1. Förderpreis Prozessorganisation durch das Atelier- und Künstlerhaus Haid und das Kunstseminar Freie Hochschule Metzingen.

Von 1998 bis 2013 praktische Politikfeldanalyse im Bereich rechtliche Betreuung, der durch ein Gesetz 1992 neu strukturiert wurde, was den Einsatz von so genannten Berufsbetreuern erleichterte; aufbauend auf vorausgegangene Anträge (1998 und 2001) im Jahr 2006 Präzisierung der Fragestellung zur Klärung für die Rechtssituation in Deutschland, ob ein Sohn oder eine Tochter das Recht haben, vom Gericht persönlich angehört zu werden, wenn das Gericht einschätzt, die Einsetzung einer gerichtlichen Betreuung zu einem erkrankten Elternteil anordnen und dafür einen fremden Berufsbetreuer heranziehen zu müssen, und wenn gleichzeitig der Sohn oder die Tochter sich als ehrenamtlicher Betreuer zur Verfügung stellen und beantragen, als solcher eingesetzt zu werden; Beschreiten des Weges über das Landgericht Augsburg (2006), das Oberlandesgericht München (2007) sowie das Bundesverfassungsgericht (2007); nach dortiger Nichtannahme Einreichen einer Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (2008); dortiger Beschluss zur Nichtannahme 2009; Bericht zu dem Vorgang in der Sendung frontal21 vom 21.10. 2008 (Redaktion: Karsten Deventer und Eva Schmitz-Gümbel).

Von 2010 bis 2016 ausgehend von Begegnungen mit dem Thema Betreuungskriminalität ehrenamtliche Mitarbeit bei Transparency International Deutschland e.V. (TI) mit dem Einbringen des Themas rechtliche Betreuung sowie der Mitwirkung an der im Jahr 2013 veröffentlichten Schwachstellenanalyse „Transparenzmängel, Betrug und Korruption im Bereich der Pflege und Betreuung“ (Autoren: Barbara Stolterfoht und Anke Martiny).


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