Bertram Abel

VITA Bertram Abel
Diplom-Betriebwirt FH

Geboren 1961 in Augsburg.

Studium an der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin.
Zusatzausbildung in Systemischer Organisationsberatung.

Nach Abschluss des Studiums 1986 bis 1989 Berater für ökologisch und basisdemokratisch orientierte Betriebe in Berlin beim Forum Betriebsberatung, Dr. Helmut Riethmüller.

Ab 1989 Berater in Nordrhein-Westfalen im Bereich Erwerbswirtschaft bei der Gesellschaft zur Information und Beratung örtlicher Beschäftigungsinitiativen und Selbsthilfegruppen mbH (G.I.B.); mit betriebswirtschaftliche Beratung, Erstellung von Kreditstellungnahmen und organisatorische Beratung zur Unterstützung von neuen, unkonventionellen Betrieben und Vereinigungen.

1992 Wechsel zur Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg GmbH (LASA) als Berater für Existenzgründungen im Land Brandenburg. 1996 Beendigung des dauerhaften Anstellungsverhältnisses bei der öffentlichen Hand auf eigenen Wunsch.

Von 1996 bis 1998 Tätigkeit als bildender Künstler mit dem Langzeit-Kunstprojekt Bankprojekt Bertram Abel zur Neufassung von Begriffen, Strukturen der Wirtschaft und des Bankwesens mit der Realisierung eines arbeitsplatzbezogenen skripturalen Aufzeichnungssystems. Teilnahme u. a. an den Ausstellungen Un-frieden. Sabotage von Wirklichkeiten 1996 im Hamburger Kunstverein (kuratiert von Inke Arns und Ute Vorkoeper) und an Ceterum Censeo 1998 im Berliner Marstall (kuratiert von Ursula Cyriax und Thomas Wulffen). 1998 Auszeichnung mit dem 1. Förderpreis Prozessorganisation durch das Atelier- und Künstlerhaus Haid und das Kunstseminar Freie Hochschule Metzingen.

1998 und 2000 zeitweise Sachbearbeiter im Bereich Fördermittelprüfung der LASA. Von 1999 bis 2000 Aufbau und Leitung eines Existenzgründungsbüros beim Arbeitsamt Berlin Mitte als Projektleiter der JobOfficeBerlin Unternehmensberatungs- und Personalentwicklungsgesellschaft mbH.

Von 2001 bis 2002 Koordination der vom Wirtschaftsministerium NRW getragenen StartART Gründungsinitiative für Kunst und Kulturwirtschaft in NRW und des damit verbundenen StartART Wettbewerbs bei der G.I.B. (inzwischen umbenannt in Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH).

Seit 2002 freiberuflich tätiger, beratender Betriebswirt; bis 2014 Existenzgründungs- und Aufbauberatung mit Seminaren und Gruppenberatung für Gründungsinteressierte und Kleinbetriebe vorwiegend im Ruhrgebiet; von 2005 bis 2012 Beteiligung an Konzeption und Umsetzung des Programms Kulturcoaching, gefördert vom Wirtschaftsministerium Hessen mit Seminar- und Coachingtätigkeit im Bereich Kunst und Kreativwirtschaft.

Von 1997 bis 2013 praktische Politikfeldanalyse im Bereich rechtliche Betreuung, der durch ein Gesetz 1992 neu strukturiert wurde, was den Einsatz von so genannten Berufsbetreuern erleichterte; ausgehend von vorhergehenden Anträgen 2006 Präzisierung der Fragestellung zur Klärung für die Rechtssituation in Deutschland, ob ein Sohn oder eine Tochter das Recht haben, vom Gericht persönlich angehört zu werden, wenn das Gericht einschätzt, die Einsetzung einer gerichtlichen Betreuung zu einem erkrankten Elternteil anordnen und dafür einen fremden Berufsbetreuer heranziehen zu müssen, und wenn gleichzeitig der Sohn oder die Tochter sich als ehrenamtlicher Betreuer zur Verfügung stellen und beantragen, als solcher eingesetzt zu werden; Beschreiten des Weges über das Landgericht Augsburg (2006), das Oberlandesgericht München (2007) sowie das Bundesverfassungsgericht (2007); nach dortiger Nichtannahme Einreichen einer Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (2008); dortiger Beschluss zur Nichtannahme 2009; Bericht zu dieser praktischen Politikfeldanalyse in der Sendung frontal21 vom 21.10. 2008 (Redaktion: Karsten Deventer und Eva Schmitz-Gümbel).

Von 2010 bis 2016 ehrenamtliche Mitarbeit bei Transparency International Deutschland e.V. (TI) mit dem Einbringen und einer ersten Stufe der Aufarbeitung des Themas rechtliche Betreuung für TI sowie dem Begleiten der Gründung der Arbeitsgruppe Pflege und Betreuung bei TI.

Ab 2012 Beratung zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse, zunächst im Auftrag des Netzwerk Integration durch Qualifikation (IQ) NRW sowie ab 2016 als akkreditierter Berater im Programm Beratung zur beruflichen Entwicklung (BBE) des Arbeitsministeriums NRW; von 2016 bis 2017 diesbezüglich enge Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Bochum Wifö GmbH sowie mit der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland e.V.; in 2016 in diesem Zusammenhang des weiteren sechsmonatige Anstellung beim Kreis Soest; von 2013 bis 2017 Durchführung von Fortbildungen und Coachings für Beraterinnen und Berater sowie Multiplikatorenschulungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter u. a. von Jobcentern, Volkshochschulen und Migrationsberatungsstellen für das Land NRW. 2017 beruflicher Rückzug als arbeitsmarktorientierter Berater in NRW, nachdem das Arbeitsministerium NRW (Referat Modernisierung der Arbeit) in die Berufsfreiheit eingriff.

Von 1980 bis 1982 Mitglied der Partei DIE GRÜNEN in Bayern sowie von 1983 bis 1985 Mitglied des damals parallel zur Alternativen Liste (AL) existierenden Landesverbandes der Partei DIE GRÜNEN in Berlin (West), jeweils mit aktiver Mitarbeit. Seit 2018 Mitglied der Partei Bündnis 90/DIE GRÜNEN und aktive Mitarbeit in der Stadtteilgruppe 1 des Kreisverbandes Frankfurt am Main.


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